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"Was das wieder kosten wird?!..." oder: "Auch wenn es notwendig ist, aber das kann ich mir im Moment einfach nicht leisten."

Kommen Ihnen diese Sätze bekannt vor, wenn es darum geht, dass ein unplanmäßiger Tierarztbesuch und somit nicht kalkulierte Ausgaben anstehen?

Durch Unfall, Krankheit oder einfach nur "auf Verdacht" (Organe, Gelenke, Bandscheiben) kann es jederzeit passieren, dass Ihr Tier für mehrere hundert oder gar tausend €uro untersucht, operiert, behandelt und/oder mit Medikamenten versorgt werden muss und als Halter steht man nicht selten davor entweder einen Kredit hierfür aufzunehmen (ob man diesen dann auch bekommt, ist meist fraglich) bzw. gerät in Versuchung, "die Spardose auf vier Pfoten" weg zu geben oder gar auszusetzen.

Im allerschlimmsten Fall werden gesundheits- bzw. lebensbedrohliche Umstände schön geredet ("geht schon noch..."), bis der ganz große Knall kommt und das "Geheule" inkl. schlechtem Gewissen los geht ("hätte ich doch nur, das arme Tier...").

Weder das Eine noch das Andere muss sein!
 

Ich werde zwar immer belächelt und etwas für verrückt erklärt, wenn ich zugebe, dass Gino krankenversichert ist, doch aus eigener Erfahrung heraus, lebe ich um ein Vielfaches beruhigter und kann jederzeit, ohne Bauchschmerzen haben zu müssen, reagieren.

Einige Tierhalter haben zwar das gute, alte Sparbuch "für alle Fälle" angelegt, aber seien wir mal realistisch: die Kosten, die ad hoc fällig werden können, sind mit dem meist gering ersparten Betrag überhaupt nicht zu heben oder man befindet sich über einen längeren Zeitraum in einer Ratenvereinbarung.

 
Beispiel 1: Im Sommer 2009 wurde bei Gino eine behandlungsbedürftige Herzschwäche diagnostiziert, wodurch Kosten für Medikamente (ca. € 70/Monat) und Kontrolluntersuchungen (€ 100 - 150/Termin) anfielen.
 
Wie sich 1 Jahr später heraus stellte, wurden wir Opfer einer Fehldiagnose.
 
Bis zur definitiven Abklärung der Sachlage, wurden somit über € 1.200 innerhalb des Jahres fällig - ohne meine Voraussicht, Gino einige Zeit zuvor "einfach so" zu versichern, hätte ich diesen Betrag komplett aus eigener Tasche aufbringen müssen.

Beispiel 2: Gino zeigte sich 2010 beim gelegentlichen Massieren im hinteren Bereich schmerzhaft und ich vermutete ein Problem an der Wirbelsäule bzw. den Bandscheiben.
 
Wäre Gino nicht krankenversichert, hätte ich wahrscheinlich 3x überlegt, ob eine Untersuchung per CT (ca. € 280) wirklich "sein muss"?
 
So aber konnte ich "locker" einen Termin bei der Tierklinik vereinbaren und Gino in die Röhre schieben lassen:
 
- 1 Wirbelarthrose,
- 2 Nervenwurzelentzündungen,
- beidseitige Arthrose in den Ellbogengelenken,
- 1 Bandscheibenvorfall im Kommen sowie
- 1 Knochenverkapselung im Nackenbereich.


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