Sanfte Hilfe

Ich werde oft um Rat gefragt, wenn eine Katze oder ein Hund „spinnt“, sich „plötzlich“ seltsam benimmt oder ein Zuhause für ein Tier gesucht wird, weil man es – angeblich – nicht mit bereits vorhandenem Tierbestand vergesellschaften könne.

Meine besten Erfahrungen für den Alltag machte ich mit Bach-Blüten. Über diesen Link gelangen Sie zur Bach-Blüten-Seite auf meinem privaten Blog.

Um alte Tiere in eine neue Umgebung einzugewöhnen, ein neues Tier zu einem bereits im Haushalt Lebenden zu gesellen, kann man die Zeit für sich spielen lassen … sollte man jedoch nicht.

Tiersenioren haben in der Regel nicht mehr viel Zeit, um „ankommen“ zu können. Durch Unwissenheit von „Tierfreunden“ müssen graue Schnauzen ihren Lebensabend nicht selten in extremen Stress, hervorgerufen durch Angst und Verunsicherung verbringen, woraus sich wiederum Aggression entwickeln kann.

Und warum sollte man sich gegenseitig fremde Tiere erst dem Kampf aussetzen? Weil es in der Natur auch so ist? – Wir sind nicht in der freien Wildbahn, somit zieht das neue Tier in der Regel immer den Kürzeren.

Wie alte oder neue Tiere nahezu stressfrei in ein neues Zuhause integriert werden können, erfahren Sie durch Kiras Geschichte in meinem privaten Blog.

Für vorhersehbare Stresssituationen, auf deren Linderung man hinarbeiten kann (bspw. Silvester, Reisen, Ortswechsel u.ä.) empfehle ich in der Regel Globuli. Über diesen Link gelangen Sie zu einem Eintrag von 2014, ebenfalls in meinem Blog: Silvesterstress minimieren.

Vorallem an Silvester rate ich dringend davor ab, seine Haustiere nur taggleich mit Tabletten „ruhig“ zu stellen. Kein seriöser Tierarzt würde zum Griff zu Leck-Arsch-Tabletten fürs Tier an Silvester oder zum Überstehen einer Reise raten. Diese Tabletten können nicht nur starke Nebenwirkungen hervorrufen (wie bspw. Magen- oder Darmblutung), sie betäuben das Tier lediglich oberflächlich, sodass es seinen Angstzuständen buchstäblich trotzdem ausgeliefert ist.

Tiersenioren vereint

Diese Tiere lebten von September 2014 bis Januar 2016 zusammen. Zum Zeitpunkt ihres Kennenlernens waren sie 14 Jahre (Katze, 3. Hand), ca. 11 Jahre (Hund Mitte, mind. 2. Hand), ca. 8 Jahre (Hund rechts, 2. Hand). Dank der entsprechenden Bach-Blüten-Mischung, versierten Anwendung sowie Fachkompetenz des Menschens, hatte man bereits etwa sechs Monate später den Eindruck, das Trio ist zusammen aufgewachsen.